Der Milliardär, der Krypto einst als die Zukunft des Geldes feierte, hat seine Meinung geändert
Mark Cuban zieht sich von Bitcoin zurück. Der Investor und Star aus Shark Tank bestätigte diese Woche, dass er den Großteil seiner BTC-Bestände verkauft hat, da der Vermögenswert nicht das gehalten habe, was er sich immer davon versprochen hatte.
Was passiert ist
In der Sendung Portfolio Players Podcast am Donnerstag sagte Cuban, Bitcoin habe „den Faden verloren“. Seine Kernthese war einfach: BTC sollte wie eine bessere Version von Gold funktionieren, als verlässliche Absicherung, wenn der Dollar schwächelt. So kam es jedoch nicht.
„Gold ging ab wie eine Rakete und stieg auf $5.000, während Bitcoin einbrach“, so Cuban. „Jedes Mal, wenn der Dollar fiel, hätte Bitcoin steigen müssen.“
Er schoss auch gegen Memecoins und nannte sie „Müll“ – eine bemerkenswerte Kehrtwende für jemanden, der einst einer der lautesten Befürworter von Dogecoin war. Die Dallas Mavericks, an denen Cuban eine Minderheitsbeteiligung hält, akzeptierten DOGE sogar als Zahlungsmittel für Tickets und Fanartikel.
Die Zahlen zeigen ein gemischtes Bild
Im vergangenen Jahr ist Bitcoin um fast 30 % gefallen, während Gold um über 37 % gestiegen ist. Seit Beginn des Iran-Kriegs Ende Februar kehrt sich das Bild jedoch um: BTC hat rund 17,8 % zugelegt, während Gold um etwa 14,3 % nachgegeben hat. Aktuelle Preise: Bitcoin bei ~$77.608, Gold bei ~$4.523.
Warum Händler darauf achten sollten
Wenn prominente Makro-Investoren öffentlich eine Position verlassen, folgt meist auch die allgemeine Marktstimmung. Cubans Kehrtwende erhöht den Druck auf das Narrativ von Bitcoin als Wertaufbewahrungsmittel, insbesondere da Gold weiterhin von Zuflüssen in sichere Häfen profitiert.
Ob Bitcoin bei der nächsten Dollar-Abwertung seine Glaubwürdigkeit als Absicherung zurückgewinnen kann, wird der echte Test sein. Bis dahin hat die Debatte Gold-vs.-BTC einen lautstarken neuen Beitrag erhalten.





