Auf einen Blick
Trump fordert, dass der Iran kapituliert und einem umfassenderen Atomabkommen zustimmt.
Die USA planen keine Verlängerung des Übergangsabkommens mit dem Iran.
Trump drohte im Zusammenhang mit den Gesprächen über die Straße von Hormus mit militärischen Schritten gegen den Oman.
Vor dem Konflikt wurden über die Meerenge 20 % der weltweiten Öl- und Flüssiggaslieferungen abgewickelt.
Die jüngsten Äußerungen von Trump erhöhen den Druck auf die festgefahrenen Iran-Gespräche und schüren neue Sorgen über die Energieversorgung durch die Straße von Hormus.
US-Präsident Donald Trump erklärte am Montag, es sei unwahrscheinlich, dass der Iran das Abkommen akzeptiert, das er für die Beendigung des Krieges für notwendig hält. Er betonte, dass Teheran niemals in den Besitz einer Atomwaffe gelangen dürfe. Seine Äußerungen fielen vor dem Hintergrund stockender Verhandlungen und wachsender Spannungen rund um die Straße von Hormus.
WICHTIGE DETAILS
Trump stellte klar, dass die USA keine Verlängerung des im Juni mit dem Iran geschlossenen Übergangsabkommens anstreben. Das Memorandum sah ein sofortiges und dauerhaftes Ende der militärischen Operationen vor und gab beiden Seiten bis zu 60 Tage Zeit, um ein endgültiges Abkommen auszuhandeln.
Diese Frist ist am Montag abgelaufen.
Gegenüber Fox News sagte Trump zudem, der Iran solle „die weiße Flagge der Kapitulation hissen“. Zuvor hatte er auf Truth Social bekräftigt, dass die Verhinderung einer iranischen Atomwaffe sein „Ziel Nummer eins“ bleibe.
Unabhängig davon bemühen sich der Oman und der Iran um eine Wiederaufnahme der kommerziellen Schifffahrt durch die Straße von Hormus. Trump warnte, dass die USA den Oman angreifen könnten, falls dieser diese Bemühungen behindere.
MARKTREAKTION
Der Konflikt hat bereits zu einem Anstieg der Kraftstoffpreise geführt und den Druck auf die globalen Energiemärkte erhöht. Vor dem Beginn der US-israelischen Angriffe auf den Iran Ende Februar passierten rund 20 % des weltweit benötigten Öls und verflüssigten Erdgases diese Meerenge.
WARUM ES WICHTIG IST
Jede weitere Störung im Bereich der Straße von Hormus könnte neue Volatilität an den Öl-, Gas- und breiteren Finanzmärkten auslösen und das geopolitische Risiko für Trader weiterhin in den Fokus rücken.
Die Märkte werden die Signale für eine eventuelle Wiederaufnahme der Verhandlungen zwischen dem Iran und den USA, die Entwicklungen an der Straße von Hormus sowie eine mögliche weitere Eskalation unter Beteiligung des Oman genau beobachten.
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Quelle: Reuters
Zeit: 13:30 Uhr EEST





